Chronik

 

Feldbrügge in Roxel

Bereits seit 1753 existierte im Dorfkern von Roxel die Schmiede der Familie Feldbrügge.

Von 1898 bis 1986 wurde über mehrere Generationen zudem ein Haushaltswaren- und Fahrradgeschäft geführt. Im Laufe der Jahrzehnte wurden Eisenwaren, Zentrifugen, Buttermaschinen, Öfen, Kochmaschinen, Nähmaschinen und andere landwirtschaftliche Geräte verkauft.
Fahrräder der Hersteller Opel, Gritzner, NSU, Miele, später Union etc. fanden viele Käufer.

Als Verkaufsräume standen die Schmiede mit einem Anbau sowie die Diele des Wohnhauses zur Verfügung. 1955 wurde ein Ladengeschäft mit Schaufenster und Ausstellungsfläche eingerichtet, um auch der zunehmenden Nachfrage nach motorisierten Zweirädern (NSU-Quickly, -Quick, -Lambretta) nachzukommen.

Heute ist das Metallbauunternehmen im Gewerbegebiet ansässig.
Im alten Wohnhaus ist heute ein Sachverständigenbüro für das Metallbauer-Handwerk beheimatet.
(Text: Matthias Feldbrügge)

Alle Jahre wieder...GIRO!

Der Münsterlandgiro ist für den Verein und seine Mitglieder immer ein besondere Herausforderung.

Wie soll der Stand bestückt sein, was soll hervorgehoben werden, wer hilft mit, wie wird das Wetter, wieviele Besucher interessieren sich für unsere Leidenschaft ?
Dieses Jahr hat wieder alles gepasst !

Dank Kaiserwetter und richtiger Auswahl an Exponaten konnte derInfostand des Vereins wieder enorme Besucherzahlen verzeichnen.
Sowohl die historische Prominenz war vertreten, als auch Besuch vom Bodensee.
Georg fand mit Vereinsmitglied Uli einen dankbaren Gesprächspartner in Sachen hist. Fahrräder – Bewunderung für Georg´s Rad inklusive.

Auf einem Hochrad die Höhenluft zu geniessen will gelernt sein.
Der geneigte Zuschauer konnte Bravur und Augenmaß in Perfektion bewundern als Nils, in gewohnt suveräner Manier, sein Hochrad nicht nur bestieg und in Fahrt brachte,sicher selbst die engsten Kurven nahm, sondern ebenso sicher die Fahrt wieder beenden konnte.

Nach dem Giro ist vor dem Giro – 2014 lassen wir uns wieder herausfordern – aber gerne !

Vetreanentreffen IV am 27.Januar2013

Der Verein Leezenkultur e.V. organisierte erneut ein Treffen ehemaliger Radsportaktiver

Zum vierten Mal trafen sich am Sonntag, den 27. Januar 2013 die Radsport-Veteranen aus Münster und Umgebung.

Ein letztes Mal fand diese Zusammenkunft an historischem Ort, in der Gaststätte “Zur Sportbahn” statt.

Wie so viele Münsterschen Stadtteilkneipen wird auch diese Gaststätte zu Wohnraum umgebaut werden und verschwinden.

Die Gaststätte in der Nähe des Schifffahrter Damms lag früher direkt kurveneingangs der ersten Betonbahn Münsters. Wo damals die Wettkämpfe stattfanden, steht heute eine Wohnsiedlung, nun wird auch die Kneipe ein Teil davon werden und eine letzte Erinnerung an die alte Radrennbahn landsam verschwimmen.

Umso mehr freuten sich die Freunde des Radsports, sich noch einmal an diesem Ort zusammen zu finden. Große Unterstützung versicherten die anwesenden Veteranen den Vereinsmitglieder des Verins Leezenkultur e.V., bei der Suche noch einem neuen Vereinslokal, um sich auch im nächsten Jahr zum 5. Veteranentreffen der Radsportler Münsters einzufinden. [/su_column]

Leezenkultur auf dem Schlossplatz

Guter Besuch trotz “Land unter” beim Münsterland-Giro 2012

Der Aufbau des diesjährigen Infostandes im Rahmen des Giro 2012, wurde schon am frühen Morgen durch Regenschauer begleitet. In den letzten Jahren Glück mit dem Wetter gehabt, schlug es dieses Jahr nicht nur erbarmungslos bei den bemitleidenswerten Fahrern zu, sondern auch auf dem Schlossplatz bei den Ausstellern.

“Land unter”, hieß es dann nach einer guten halben Stunde Dauerregen und Starkwind – Exponate und Besucher ins Trockene bekommen – Teppich unter Wasser. Trotz widriger Wetterverhältnisse wurde der Infostand des Vereins auch dieses Jahr wieder ausgesprochen gut besucht. Informationen und Tipps wechselten rege die Besitzer – Austausch und Fachsimpelei waren Programm.

Das schlechte Wetter hielt selbst Münsters historische Promminenz nicht davon ab, einen Abstecher zum Vereinsstand zu machen.

Unterschlupf fand ebenso eine Gruppe von Nachwuchsfahrern der Geistschule, die an diesem Tag zum erstenmal Rennluft geschnuppert haben und im Trikot des Vereins, unter der Leitung von Norbert Stegemann und Roland Schürmann, ihre ersten Sch(T)ritte durch die Baumberge des Münsterlands auf dem Rennrad wagten.

Bei Weingummi, Kaubonbons, Mineralwasser und reichlich guter Laune konnten die Mitglieder des Vereins auch diesen Tag wieder auf der Habenseite verbuchen.
Wir freuen uns auf 2013 – aber bitte mit Sonne !   

Der Verein Leezenkultur stattete diese Radsportgruppe der Geistschule als Förderer des Jugendradsports mit ihren Vereinstrikots aus.

Leezenlust 4

“Das Fahrrad – vom blasenrädrigen Teufelswerk zum Multitalent”

         


“Leezenlust 4 ist Geschichte”

Nach einer mehrwöchigen Verlängerung hat die Ausstellung Leezenlust 4 in Albersloh am 23. September endgültig ihre Pforten geschlossen.
Somit ist auch diese Ausstellung schon wieder Geschichte. Unser Dank geht an die vielen Besucher, die mit ihrem zahlereichen Erscheinen und dem geäußerten Interesse, diese Ausstellung so erfolgreich gemacht haben.
Die Präsentation zeitgenössischer Gebrauchskunst ist eben doch mahr als das reine Abschreiten der Exponate.
“Die Faszination für die Historie des Fahrrades finde ich ein bisschen ansteckend.” (Zitat eines Besuchers)
Dem ist aus unsrer Sicht sowieso nichts hinzuzufügen.

Zum Schluß geht noch ein riesen Dank an alle Mitglieder, die tatkräftig zum Gelingen der “Leezenlust 4” beigetragen haben – insbesondere an die beiden Wirte, die sogar bis zum Verlust der Stimme den Besuchern Rede und Antwort standen.
Wir freuen uns auf die nächste Ausstellung in Albersloh, wenn es wieder heißt:

“Lust auf Leezenlust ?”

Aller guten Dinge sind drei!

Treffen ehemaliger Münsteraner Radsportler

Zum dritten Mal lud der Verein “seine” Veteranen ein. Am 18.03.2012 folgten knapp 40 Veteranen des Radsports unserem Aufruf, sich zu einer gemütlichen Runde zusammen zu finden.
In der Gaststätte “Zur Sportbahn” fanden die Veteranen ausreichend Zeit in alten Erinnerungen zu schwelgen und Kontakte zu pflegen.
Bahn oder Strasse – Profi oder Amateur – vorne dabei oder im hinteren Feld – alle eint eine Leidenschaft: der Radsport. Lebendig und emotionell ging es wiedermal her als wären sie gerade erst über die Ziellinie gefahren und vom Rennrad gestiegen.

Die Leidenschaft und die Begeisterung unserer Gäste entlohnt uns immer wieder reichlich, sodaß wir auch im nächsten Jahr “unsere” Veteranen voller Freude Willkommen heißen werden.

Also auf ein Wiedersehen in 2013 !

Foto: Karl Franke

Die Freude am Fahrradfahren

… war der Titel der Ausstellung, die am Montag, den 05.09.2011 ihre Pforten öffnete.

Im Rathaus Everswinkel gab es wieder Sehenswertes aus der Fahrradgeschichte zu bestaunen. Die Mitglieder des Vereins Leezenkultur e.V. hatten abermals ihre Schätze auf Vordermann gebracht.
Den interessierten Besuchern wurden neben dem Alltagsrad und dem Fahrrad als Transport – und Arbeitsmittel auch Kouriositäten und Exoten geboten. Wer sich gerne in frühere Fahrradzeiten zurückversetzen lassen wollte, war dazu bis zum 23.09.2011 herzlich eingeladen.

Gestaltung: Hugo Schroeter

info@schröter-com.de

 

“Leezenlust 3 – Die Freude am Fahrrad”

Hier einige der ausgestellten Exponate:

Alle Fotos: Ulrich Schmidt

Veteranentreffen II am 27. März 2011

Der Verein Leezenkultur e.V. organisiert erneut ein Treffen ehemaliger Radsportaktiver

An historischem Ort trafen sich zum zweiten Mal die Radsport-Veteranen aus Münster und Umgebung.
Am Sonntag, den 27. März 2011 um 11:00 Uhr, fand in der Gaststätte “Zur alten Sportbahn” ein Wiedersehen der aktiven Sportfreunde von früher statt.

Die Gaststätte in der Nähe des Schifffahrter Damms lag früher direkt kurveneingangs der ersten Betonbahn Münsters. Wo damals die Wettkämpfe stattfanden, steht heute eine Wohnsiedlung.
Einige wenige der heutigen Veteranen haben dort sogar noch als Kinder ihre Nasen in den Fahrtwind der vorbeirauschenden Fahrer gehalten und sich von der Freude am Radsport anstecken lassen.
Viele andere von ihnen haben später auf der Winterbahn in der Halle Münsterland ihre Runden gezogen oder waren erfolgreiche Straßenfahrer.

Es war schön, dass die Gäste die Zusammenkunft mit eigenen Fotos oder Dokumenten von früher bereicherten. Über 35 ehemalige aktive Radsportler kamen zu diesem zweiten Treffen zusammen, noch mehr als beim ersten Mal, was die Mitglieder des Vereins Leezenbkultur e.V. nicht nur sehr freute, sondern darin bestärkte dafür zu sorgen, dass diese Zusammenkünfte zu einer wohlgepflegten Tradition der Münsteraner Leezenkultur werden.

Zurück in den Stall

Freitag, 08.10.2010

Mit dem Feierabend im Stadthauses III am Albersloher Weg endete auch die diesjährige Leezenkultur-Ausstellung “Leezenlust 2 (Sport)”.

Fertig aufgestellt zum Abtransport, warten die betagten Augenweiden darauf, -mangels eines Münsterschen Fahrradmuseums- nun wieder in den Privaträumen der Leezenkultur-Mitglieder zu verschwinden.

Die durchweg positive Resonanz bei den Besuchern und die aufmunternden Eintragungen im ausgelegten Gästebuch der Ausstellung, ermutigen die Mitglieder des Leezenkultur-Vereins weiter daran zu arbeiten, für ihre wahrhaft “museums-reifen” Exponate einen angemessenen Schauraum in ihrer Heimatstadt Münster zu finden.

Sie werden ganz sicher gut von den Leezenkultur-Freunden betreut werden, verschwinden nun aber wieder für einige Zeit im Dunklen. – Schade –

Leezenkultur beim Münsterland-Giro 2010
Sonntag, 03.10.2010

Auch in diesem Jahr war der Verein Leezenkultur e.V. beim Sparkassen-Münsterlandgiro mit einem Stand vertreten.


Joachim Pues fährt zu früher Stunde den Stand seines Geschäftes Rad&Tat ab, auf dem auch die Leezenkultur vertreten ist.

Mitglied Joachim Pues stellte seinen Vereinsfreunden eine Ausstellungsfläche unter seinem Pavillion zur Verfügung. Dort konnten sich die Besucher des Münsterland-Giros über die diversen Ausstellungen und die Vereinsarbeit der “Leezen-Kultur-Schaffenden” bei später schönstem Wetter informieren.

Prominenter Besuch am Leezenkultur-Stand: Vorsitzender des VDR Ernst Claußmeyer, Weltmeister von 1970 mit dem Bahn-Vierer unter der Regie von Altmeister Kilian.
Ein Besuch unserer Leezenlust 2 – Ausstellung steht noch auf seinem Programm.

Die Lust an der Leeze ist generationsübergreifend und so freuen wir uns natürlich über die Begeisterung, die das Vehikel auch bei unseren kleinsten Anhängern auslöst.

   

Zufriedenheit auch bei der Standbesetzung des Vereins.
hier: Alexander Dahlhaus, Uli Schmidt und Andreas Perk.

Leezenkultur in den Münster-Arkaden

2010 September

Fr. 17.09. – Sa. 18.09.2010
Leezenkultur in den Münster-Arkaden

    
Besuchen Sie auch die GALERIE LEEZENLUST unserer Homepage
Vom 17. bis 18. September präsentierte sich der Verein Leezenkultur e.V. im Untergeschoss der Münster-Arkaden.
Ausgestellt wurden Gebrauchsräder, die  Besucher umgehend in an ihre eigenen Leezen vergangener Tage erinnern.

Für Münsteraner und diejenigen, die in dieser schönen Stadt schon länger leben, ist das Benutzen der “Leeze” – als “zweite Gangart” – eine Selbstverständlichkeit.

Genau hingeschaut, endeckt man jedoch den Charme der Stahlrösser und fühlt die Verbundenheit, die sich mit den treuen Drahteseln mit den Jahren unterschwellig entwickelte.
Die wohlwollenden oder manchaml auch entzückten Blicke auf die Exponate ließen vermuten, welche schönen Geschichten mit den persönlichen Erinnerungen daran verbunden waren.
Der anfänglich geringe Besucherstrom nahm am Freitag nach dem Aufbau der Ausstellung zur Mittagszeit erheblich zu, so dass ein reger Gesprächsaustausch über die “Leeze” mit interessierten Passanten entstand.
Hier und da wurden Adressen ausgetauscht, um später noch Kontakt zueinander zu finden, sei es um einigen Schätzen, die im Keller schlummern, angemessene Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen oder um sich zu einem späteren Zeitpunkt in Ruhe auszutauschen.

Am Stand der Leezenkultur in den Münster-Arkaden wiesen die Mitglieder gleichzeitig auf die Ausstellung des Vereins Leezenkultur e.V. im Stadthaus III am Albersloher Weg hin, wo der Verein  bis zum 10.10.2010 “Die Faszination Radsport” präsentiert.

Ausstellungseröffnung zur Leezenlust 2

Sonntag, 05.09.201


Mitglieder und unterstützende Helfer des Vereins LEEZENKULTUR e.V. verbrachten den Sonntag vor der großen Eröffnung mit der Bestückung ihrer Ausstellung “LEEZENLUST 2 (Sport)”.

Wochen und Monate haben die aktiven Mitglieder ihre Freizeit damit verbracht, alte Schätze “salonfähig” zu machen, die Ausstellung zu planen und zu gestalten.
“Unsere Münsteraner Radsportveteranen und ihre Leezen haben es verdient, dass man ihnen Tribut zollt”, so Vereinsvorstand Andreas Perk.

Fein herausgeputzt glänzen nun die betagten Sporträder und Radteile im hellen Lichthof des Stadthauses III, und die Fahrradfreunde strahlen zurecht in Vorfreude auf die Besucher, die ab Montag einen Monat lang die Exponate und Konservierungsskünste der “Leezenkultur-Schaffenden” bestaunen können.

Faszination des Radsports

06.09.-08.10.2010

Stadthaus III (Münster, Albersloher Weg 33)


Foto: Josef Stock | Plakat: Robert Landa

Zum zweiten Mal stellten die Mitglieder des Vereins Leezenkultur e.V. unter dem Titel Leezenlust Exponate im Stadthaus III der Stadt Münster aus. Schwerpunkt dieser Ausstellung war das Rad als Sportgerät.
Saalsportarten wie Radball und Kunstradfahren fanden ebenso einen Platz wie Rennräder für die Straße oder Bahn.

Die Fahrradstadt Münster hat seit Beginn der Radsportarten stets hochkarätige Radsportler hervorgebracht. Clemens Schürmann, der schon 1905 aktiv war und Münsters erfolgreichster Radprofi seiner Zeit war, gilt als nur ein Beispiel.
Weitere erfolgreiche Veteranen hatten dem Verein Leezenkultur e.V. Exponate für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt, die den reichhaltigen Fundus des Vereins erweiterten.

Die Ausstellung war zu sehen im Stadthaus III der Stadt Münster, Albersloher Weg 33

Einen kleinen Eindruck bietet die Fotostrecke unter Galerie Leezenlust.


Bürgermeisterin Reismann im Gespräch mit Vorstand Alexander Dahlhaus und Claudia Perk.
Hintergrund rechts: Dieter Fuchs mit Jürgen Vogt und Harry Roeder.
ganz recht: Vereins-Ehrenmitglied Dr. Ludger Schilgen.


Die Vitrinen luden dazu ein, in den eigenen Erinnerungen zu stöbern.

Veteranentreffen Münsteraner Radsportler

Impressionen

Sonntag, 14. März 2010

Foto: Karl Franke
Andreas Perk (links) und Alexander Dahlhaus (unten links), Vorstände des Vereins LEEZENKULTUR e.V., freuen sich über den regen Zuspruch zu ihrer Idee, ehemalige Aktive der Fahrradhauptstadt Münster zu einem Veteranentreffen zu versammeln.

Pressestimmen:

Online-Artikel der Westfälischen Nachrichten vom 15. März 2010 (hier klicken)

Leezenkultur: Die alte Garde steigt auf

 

Die Gaststätte “Zur Sportbahn” ist ein historischer Ort des Bahnradsports in Münster, stand sie doch schon einst in der Kurve der alten, ersten Betonradrennbahn in Münster, die 1937 abgerissen wurde.
Folgerichtig der geeignete historische Ort, um das diesjährige Veteranentreffen abzuhalten.

Münster – Wer die Kneipe nicht kennt, übersieht sie glatt. Sie heißt „Zur Sportbahn“, und nichts in diesem ruhigen Wohnviertel zwischen Schifffahrter Damm und Kanal lässt heute noch erkennen, woher sie ihren Namen hat: Von einer 1898 errichteten großen Radrennbahn gleich hinterm Haus, früher ein Zentrum des münsterischen Radsports. Die Bahn ist schon in den 30ern abgerissen worden, doch die etwa gleichaltrige Gaststätte existiert noch. Sie erlebte am Sonntagmittag ein denkwürdiges Veteranentreffen: Rund 35 ehemalige münsterische Radsportler, viele von ihnen Profis, kamen authentisch bei Bier und Schnittchen zusammen. Die meisten hatten sich seit Jahren, seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen.

Der Verein „Leezenkultur“ hat die alte Garde reaktiviert; keine Kleinigkeit für die Fahrrad-begeisterten Grünschnäbel, die zum größten Teil kaum 50 sind. Aber die haben immerhin Alfons Lackenbrink als aktives Vereinsmitglied. Der 84-Jährige stand schon in den 30er Jahren als Zuschauer an der alten Sportbahn, deren Abriss er miterlebt hat. Der kannte noch die Heroen aus alter Zeit, frühere Sportsfreunde wie Franz Veltmann, Bernd Rasing, Wilhelm Bulk oder Jürgen Vogt. Die beiden letzteren gehörten vor über 40 Jahren zum erweiterten Kader der Olympiamannschaft – seitdem hatten sie sich aus den Augen verloren.

Keiner brauchte auch nur eine Minute zum Warmwerden: „Weißt du noch, damals?“ Schon beim Anblick der alten Räder in der Gaststube ging den meisten das Herz auf. Zum Beispiel bei einem Dürkopp-Rad, der „Bahnmaschine“ von Josef Hartwig, eine Legende aus den frühen 50ern. Alfons Lackenbrink berichtet, wie am Rande eines Rennens ein Reifenhersteller an so einem Rad demonstrieren wollte, wie viel Druck die 150 Gramm schweren Reifen aushalten. „Normalerweise 10 oder 11 Atü. Dann haben sie gepumpt, und wir sahen den Zeiger nach rechts wandern.“ Bei 24 Atü hat´s geknallt.

Die meisten der Eingeladenen – fast alle über 70, etliche über 80 Jahre alt – waren früher „Bahnfahrer“. Ihre große Zeit waren die Sechstagerennen in der Halle Münsterland, die in den 80er Jahren eingestellt wurden. Nicht wenige erinnern sich noch an die von Obstbäumen umstandene alte Sportbahn an der Emsstraße, die vor jedem Herbstrennen von Blättern und Fallobst gereinigt werden musste und die im Winter, mit Wasser aufgefüllt, sogar als Eisbahn diente.

Klingt idyllisch, war aber gar nicht harmlos: „Die Steh-Rennen waren sogar sehr gefährlich“, sagt Alfons Lackenbrink, und erinnert an den tödlichen Sturz des Mecklenbeckers Hermann Gudorf in den 20er Jahren auf der Sportbahn. Zu den auf den Tischen ausgebreiteten Utensilien – Lampen, Tretlagern, Schaltungen, Taschen – gehört auch ein alter Sturzhelm aus Leder. Kaum dicker als eine Mütze.

Treffen wie dieses sollen künftig regelmäßig stattfinden. „Wer heute hier gewesen ist“, sagt Alfons Lackenbrink begeistert, „der kommt wieder.“

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 15.03.2010

ARTIKEL VON LUKAS SPECKMANN, MÜNSTER

2010 Mai
Andreas Perk und Nils Niemeyer präsentierten am 16. Mai 2010 den Münsteraner Verein Leezenkultur e.V. auf der 1. Deutschen Rennradbörse für Klassiker in Rommerskirchen.

http://www.deutsche-rennradboerse.blogspot.com
ADFC Volksradfahren am Vosskotten

Der Verein ist der Einladung von Peter Wolter (ADFC) gefolgt und hat am 01. Mai 2010, im Rahmen des Volksradfahrens, einen Stand am Vosskotten errichtet.

Josef Stock und Adolf Kemper haben sich für den Verein zur Verfügung gestellt und an diesem Tag den Infostand organisiert –
an dieser Stelle Euch beiden nochmal einen herzlichen Dank!
Der Stand wurde gut besucht. Eine gelungene Veranstaltung.

2009

2009 Dezember

Jahreshauptversammlung am 06.12.2009.
Vorstand bestätigt wieder gewählt.

 

2009 Oktober MÜNSTERLANDGIRO

   

Auch der Verein Leezenkultur e.V. meldete erstmalig ein Team für das Jedermannrennen.

Ausstellungen im Rahmen des Münsterland-Giro 2009:

   
Im V.I.P. – Zelt

Der Verein “Leezenkultur e.V.” hat in diesem Jahr mit seiner Ausstellung das V.I.P.-Zelt des Münsterland-Giros 2009 geschmückt.
Gezeigt wurde ein Arragement zum Thema “Pättkes-Fahren” – Radwandern im Münsterland.

Darüber hinaus gab es u.a. die Rennräder und Trophäen der beiden Münsteraner Hartweg und Dieckmann zu sehen.
Im Pavillon auf dem Ausstellungsgelände:

Präsentation eines Rades von Wilhelm Bulk und sein Besuch am “Leezenkultur”- Stand.

 

 

 

2009 September

Saisonabschlussfahrt der Vereinsmitglieder

 

2009 Juni

20.06.09 Teilnahme an der Aktion „24 Stunden um die Promenade“

Vereinsmitglied Nils Niemeyer (rechts) hat für die erfolgreiche 24h-Teilnahme “Rund um die Promenade” die Urkunde erhalten.

Bereits zum dritten Mal fanden die “24 Stunden rund um die Promenade” statt und diese Aktion bekommt langsam “Kult”-Charakter. Ein Grund mehr für die Mitglieder des Vereins “Leezenkultur e.V.” 2009 eine Mannschaft zu stellen.

Ziel dieses 24h-Events ist es, ein Rad pro Team ununterbrochen 24 Stunden lang um die Promenade herum zu bewegen und Münsters 4,5 Kilometer lange Baumallee zu jeder Minute eines Tages zu erfahren. Ein Erlebnis besonderer Art, welches den Radlern und Radlerinnen bei Wind und Wetter, Licht und Dunkelheit viel Durchhaltevermögen abverlangt.

Natürlich war die Leezenkultur-Leeze ein angemessen betagtes Rad, welches sich auf seine alten Tage noch einmal einige hundert Kilometer am Stück bewegen durfte.
2009 Mai

22.-24.05.09 Infostand auf dem Eurocityfest / Aktion Kellergeister
[Artikel WN vom 25.Mai 2009] Fachsimpelei unter Fahrradfreunden
Verein “Leezenkultur” stellt sich vor
Hat sich doch gelohnt: Zahlreiche Münsteraner haben sich am Stand des Vereins „Leezenkultur” auf dem Eurocityfest gemeldet. Sie hatten noch ein altes Fahrrad im Keller, mit dem sei schon der Opa zur Schule gefahren, ob man damit noch etwas anfangen konnte? Und ob. Die sachkundigen Mitglieder des neugegründeten Vereins (WN, 21.5.) versprachen, sich darum zu kümmern. Adressen und Telefonnummern wurden ausgetauscht, Mitglieder geworben. Viele Passanten kamen auch einfach nur so herbei, bestaunten fünf historische Räder und fachsimpelten. Christian Horstmann und Uwe Scheufen staunten aber nicht schlecht, als ihnen ein Damenfahrrad ohne Sattel überreicht wurde. Das stand im Keller, konnt ihr gerne haben …
Eine echte Raritat: Ein “Original Rana” aus Regensburg, locker 80 Jahre alt. Zumindest Rahmen und Gabel sind aus den 20er Jahren, der Rest wurde in den 60er Jahren umgerüstet. Lässt sich das wieder in den Originalzustand versetzen? Nein, sagt Christian Horstmann, das ware dann do ch zu teuer. Aber ein Rückbau auf den Stand der 60er Jahre wäre möglich. Dann lassen sich damit wieder prima Radtouren machen.

2009 März

11.03.09 Präsentation des Vereins bei der Stadt Münster

 

2009 Februar

28.02.09 Aktion „Kellergeister – zeigt her eure Schätzchen !“

 

2008
2008 Oktober

Ausstellung im Rahmen des Giro 2008 mit dem Schwerpunktthema „Radsport aus / in Münster“ beispielhaft mit dem Bahnrad von Josef Hartweg