Carl-Hubert Schürmann

Münster (1850-1898)
Der aus Roxel stammende Schreiner, Holzbildhauer und Bastler Carl-Hubert Schürmann ließ sich in Münster auf der Warendorfer Straße 129 nieder. Seine Bildhauerei wurde schon 1875 erstmals erwähnt und gilt als einer der ersten Handwerksbetriebe in dem Stadtteil St. Mauritz.
Er besaß selbst noch eine Laufmaschine des Freiherrn von Drais und baute sich als Holz-Fachmann später selbst sein hölzernes Veloziped und ratterte damit über die Kopfsteinpflaster Münsters.
Auch seine Söhne Carl und Clemens sollten später der Fortbewegung auf zwei Rädern verfallen und im Verein R.C. Schwalbe von 1895 aktive Radsportler werden.
Noch 5 Jahre jünger als der Münsteraner Radpionier Anton Knubel, gehört Carl-Hubert Schürmann zu den ersten Personen, über die in Münster die Zuneigung zur “Leeze” bekannt ist.